Al-Qur`an

Wednesday, May 02, 2012

Schizophrenie

Schizophrenie:
Die Krankheit verstehen lernen

Was bedeutet für Sie die Diagnose Schizophrenie?
Der Arzt hat bei Ihnen eine Schizophrenie festgestellt. Diese Krankheit ist der Grund dafür, dass viele Dinge in Ihrem Leben anders sind als früher. Es mag schwieriger für Sie sein, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren. Möglicherweise macht es Sie unruhig und nervös, wenn Sie unter Menschen sind. Es kann sein, dass Sie rascher müde werden. Es kann auch sein, dass Sie Stimmen und Bilder wahrnehmen, die für Sie in Wirklichkeit existieren- die jedoch andere Menschen nicht erkennen. Es ist verständlich, dass dies Sie verunsichert. Möglicherweise möchten Sie daher häufiger als früher von anderen Menschen zurückziehen. Unter Umständen haben Sie auch das unbestimmte Gefühl, bedroht zu werden. Diese Broschüre soll Ihnen helfen zu verstehen, warum Sie diese Gefühle und Eindrücke haben. Und Sie will Ihnen auch vermitteln, wie Sie mit medizinischer Hilfe die Symptome überwinden oder zumindest abmildern können.

Viele Ihrer Empfindungen und Eindrücke sind Symptome der Krankheit Schizophrenie. Ursache ist, dass die Art, wie Ihr Gehirn Informationen aufnimmt und verarbeitet beeinträchtigt ist.

Welche Empfindungen können auftreten?
Es kann sein, dass Sie Dinge hören, sehen, riechen oder schmecken, die entweder in Wirklichkeit gar nicht existieren oder die sich zumindest im ersten Augenblick nur schwer erklären lassen. Fast immer stellen Sie fest, dass Ihre Mitmenschen zur gleichen Zeit nicht dieselben Erfahrungen machen. Geräusche erscheinen Ihnen beispielweise lauter, als sie tatsächlich sind. Es ist verständlich, dass es Ihnen dann schwer fällt, einem Gespräch zu folgen oder sich selber daran zu beteiligen.
Vielleicht sehen Sie besonders intensive, grelle Farben oder Schatten, wo eigentlich keine sind. Manchmal mögen Sie den Eindruck haben, als wenn Ihr Verstand mit Informationen überflutet würde, die keinen Sinn ergeben. Doch all das, was Ihnen derzeit widerfährt, lässt sich medizinisch eindeutig begründen: Die Schizophrenie und ähnliche Krankheitsformen resultieren nämlich aus einer Störung der Gehirnfunktion.
Informationen werden im Gehirn über elektrische und chemische Signale fortgeleitet. Bei der Schizophrenie können diese Signale während der Übertragung verändert werden. So kann es passieren, dass Sie manche Informationen nur als Bruchstücke empfangen. Diese liegen dann wie ein Puzzle vor Ihnen, das sich nur mit größter Mühe zusammensetzen lässt. Sie können sich nicht mehr so gut konzentrieren wie früher.
Oder Ihr Stimmungs- und Energie- Barometer sinkt dauerhaft auf einen Tiefpunkt. Deshalb ermüden Sie auch rascher als früher. Das kann verwirrend sein oder Ihnen sogar Angst machen.
Diese Beschwerden lassen sich in vielen Fällen durch eine Behandlung wirksam lindern. Das Ihnen vom Arzt verordnete Medikament wird Ihnen dabei helfen. Damit die Symptome dauerhaft verringert bzw. nicht mehr auftreten, ist es unerlässlich, dass Sie Ihr Medikament wirklich konsequent jeden Tag einnehmen. Wenn Sie dies nicht tun, können die Symptome wiederkehren und sind dann eventuell auch schwerer zu behandeln.

Welchen Symptomen lassen sich Ihre Empfindungen zuordnen?
Sie haben sicherlich schon einmal von Ihrem Arzt gehört, dass er Ihre Beschwerden als ``positive Symptome``, ``negative Symptome`` oder als ``Denkstörungen einordnet.
Positive Symptome
Positive Symptome sind Störungen Ihrer Sinneswahrnehmungen. Es kann sein, dass Sie Stimmen oder Geräusche hören bzw. Bilder sehen, von denen andere Menschen sagen, Sie würden nicht existieren. Oder Sie klammern sich an Ideen, die Sie aufregen und ängstlich machen. Und Sie merken vielleicht, dass andere Menschen gar nicht verstehen, was Sie so erregt.
Negative Symptome
Negative Symptome sind schwerer zu erklären. Einfach gesagt verhindern Sie, dass Sie spaß daran haben, mit anderen Menschen etwas zu unternehmen oder soziale Beziehungen einzugehen. Dass kann sich beispielsweise folgendermaßen äußern:
§  Ihnen fehlt die Lust, mit anderen Menschen zusammen zu sein und sich mit ihnen zu unterhalten
§  Es mangelt Ihnen an Energie, etwas zu unternehmen
§  Sie vernachlässigen Ihr Äußeres.
Denkstörungen
Zu den so genannten Denkstörungen zählt verwirrtes Denken oder die Unfähigkeit, ein zusammenhängendes Gespräch zu führen. Vielleicht haben Sie auch Schwierigkeiten zu begreifen, was jemand zu Ihnen sagt. Oder Sie können Ihre Gedanken nicht ordnen, um zu erklären, wie Sie sich fühlen.
Dadurch fällt es Ihnen vielleicht momentan schwer, ein Buch zu lesen oder eine Fernsehsendung zu verfolgen. Oder es bereitet Ihnen Mühe, sich eine neue Information, z.B. die Erklärung, wie man zu einem bestimmten Ort gelangt, zu merken.
Die Therapie kann helfen
Bei vielen Patienten kann eine konsequente Langzeittherapie mit Medikamenten positive und negative Symptome wesentlich bessern. Um Sie von Ihren Symptomen zu befreien, ist es aber zuallererst wichtig, diese zu erkennen und zu verstehen.
Auf den nächsten Seite finden Sie eine Zusammenstellung von Aspekten, durch die sich die verschiedenen Symptome charakterisieren lassen. Kreuzen Sie die für Sie zutreffenden Punkte an.
Wie lassen sich die Symptome erkennen?
Wissen Sie, welche Symptome Sie am meisten beeinträchtigen? Darüber sollten Sie sich klar werden, denn dies kann Ihnen wesentlich dabei helfen, diese Symptome zu überwinden. Im Folgenden sind einige Symptome aufgelistet, die bei Patienten mit schizophrenen Störungen auftreten können. Lesen Sie jede Aussage genau durch und machen Sie ein Kreuzchen in de, nebenstehenden Kästchen, wenn Sie jemals ein derartiges Symptome erlebt haben.
Positive Symptome
o   Meine Empfindungen kommen mir ganz unterschiedlich vor-manche sind intensiver als andere.
o   Jemand sieht meine Sachen durch und bringt sie in Unordnung
o   Ich höre Schritte, die mich verfolgen
o   Mein Essen oder meine Getränke schmecken manchmal, als ob sie vergiftet wären.
o   Ich nehme süßliche schwere Gerüche wahr.
o   Manchmal läuft ein Kribbeln über meine Haut, wie von Ameisen oder anderen kleinen Tieren.
o   Ich höre Stimmen, die  sich z.B. über mich unterhalten
o   Ich habe große Angst, angegriffen oder getötet zu werden
o   Ich glaube, dass bestimmte Menschen ein Komplott gegen mich schmieden
o   Meine Gedanken werden von anderen kontrolliert
o   Andere Eindrücke, die ich habe:___________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Negative Symptome
o   Mir fehlt der Antrieb, irgendetwas zu unternehmen
o   Ich kann mich nicht organisieren
o   Ich kann mich nicht dazu aufraffen, Dinge zu planen oder Aufgaben auszuführen
o   Ich habe keine Lust, mich zu waschen, meine Haare zu richten oder mich anzuziehen
o   Es gibt Zeiten, in denen ich mit niemandem sprechen möchte
o   Andere Eindrücke, die ich habe:___________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Denkstörungen
o   Es fällt mir schwer, meine Gedanken zu formulieren
o   Ich verliere manchmal den Faden, wenn ich einen Gedanken aussprechen möchte.
o   Gelegentlich stürmen die Gedanken wirr und durcheinander auf mich ein
o   Mir fällt einfach nichts ein, was ich sagen könnte, es fällt mir schwer, eine Unterhaltung zu beginnen.
o   Andere Eindrücke, die ich habe:___________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Besprechen Sie die Symptome, von denen Sie betroffen sind, mit Ihrem Arzt. Achten Sie weiterhin darauf, welche Beschwerden im Laufe der Zeit ab-oder auch zunehmen. Sollten bestimmte Symptome besonders belastend sein, so informieren Sie Ihren Arzt darüber. Er wird einen Weg finden, die Behandlung entsprechend anzupassen.

Warum haben Sie diese Symptome?
Ihre Symptome sind Ausdruck einer Erkrankung des zentralen Nervensystems, wie z.B. der Schizophrenie oder einer schizoaffektiven Störung. Im Prinzip sind Schizophrenie, schizoaffektive und ähnliche Störungen genauso medizinisch eindeutig definierte Krankheiten wie z.B. Diabetes (Blutzuckerkrankheit) oder hoher Blutdruck (Hypertonie). Bei diesen psychiatrischen Erkrankungen ist das Gleichgewicht bestimmter chemische Botenstoffe im Gehirn gestört. Und daraus resultieren dann die geschilderten Symptome. Normalerweise treten erste Symptome einer Schizophrenie oder Schizophrenen Störung im frühen Erwachsenen alter auf.

Wie hilft die medikamentöse Behandlung?
Man kann versuchen, durch medikamentöse Therapie das Gleichgewicht zwischen den Botenstoffen im Gehirn wiederherzustellen. Ihr Arzt hat Ihnen ein Medikament verordnet, das in dieser Weise wirkt. Wenn Sie dieses Medikament regelmäßig einnehmen, werden die Informationen und Signale in Ihrem Gehirn wieder richtig weitergeleitet. Das hat zur Folge, dass Ihre Symptome zurückgehen. Einige werden vielleicht völlig verschwinden.
Das heißt: Ihre Gedanken werden klarer, Sie können sich wieder konzentrieren. Wenn Sie bislang durch Stimmen, seltsame Geräusche, Scheinbilder oder auch unangenehme Gerüche oder Hautempfindungen beeinträchtigt wurden, so werden Sie vermutlich auch diese Symptome infolge der Therapie in Zukunft nicht mehr so belasten. Oder sie treten nicht mehr so oft bzw. gar nicht mehr auf.
All das wird aber nicht über Nacht geschehen. Haben Sie Geduld und nehmen Sie Ihr Medikament wirklich konsequent jeden Tag ein. Sie werden dann sehen, dass Ihre Symptome schon bald abnehmen werden.
Vergessen Sie nicht die Tägliche Einnahme Ihres Medikamentes
Eines sollten Sie jedoch beachten: Die medikamentöse Therapie kann Sie nicht endgültig von Ihrer Krankheit heilen. Das heißt, wenn Sie mehrere Tage vergessen, Ihr Medikament einzunehmen, dann können die Symptome relativ bald zurückkehren. Nehmen Sie daher die von Ihrem Arzt verordnete Dosis gewissenhaft jeden Tag ein- auch dann, wenn Sie symptomfrei sind und sich wiedergesund fühlen.

Wie können Sie einem Rückfall vorbeugen?
Auch wenn es Ihnen wieder gut geht, ist ein Rückfall (mit einer Rückkehr Ihrer Symptome) nicht ausgeschlossen. Diese Gefahr ist- wie schön erwähnt- besonders groß, wenn Sie die tägliche Einnahme Ihres Medikamentes häufiger vergessen sollten.
Sie können aber selbst aktiv dazu beitragen, einem Rückfall vorzubeugen und eine eventuelle Krankenhausbehandlung zu vermeiden:
§  Achten Sie genau auf Ihre Symptome
§  Falls sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder neue hinzukommen, informieren Sie sofort Ihren behandelnden Arzt. Er kann dann Maßnahmen ergreifen, um einen Rückfall zu verhindern.
§  Zu viel Stress kann die Gefahr eines Rückfalls vergrößern. Nehmen Sie sich deshalb nicht zu viel auf einmal vor-auch dann nicht, wenn Sie sich wieder gesund fühlen.
§  Vergessen Sie nicht, Ihr Medikament täglich einzunehmen. Einnahmenfehler oder eine vorzeitige Beendigung der Therapie können das chemische Gleichgewicht im Gehirn wieder durcheinander bringen- mit der Folge, dass die Symptome zurückkehren.
Verzichten Sie auf Alkohol und Rauschmittel-sie können einen Rückfall verursachen, indem sie das chemische Gleichgewicht im Gehirn stören, und die können die Wirkung Ihres Medikaments beeinträchtigen.

Wie erkennen Sie Vorzeichen eines Rückfalls?
Selbst wenn Sie sich wieder ganz gesund fühlen, kann es sein, dass einige  Ihrer Symptome nicht vollständig verschwinden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dies zu sehr beeinträchtigt. Er wird versuchen, Ihnen zu helfen.
Frühzeichen eines drohenden Rückfalls
Wenn Sie sich selbst genau beobachten, kann es auch vorkommen, das Sie neue Symptome entdecken, dass alte Beschwerden plötzlich wiederkehren oder dass aktuelle Symptome sich verschlimmern. Dies sind eindeutige Frühzeichen eines drohenden Rückfalls.
Die meisten Patienten beschreiben diese Frühzeichen als vergleichbar mit den allerersten Krankheitsanzeichen, die sie zu Beginn der Schizophrenie erlebten. Dazu zählen:
§  Schlafstörungen
§  Konzentrationsprobleme:
Es ist plötzlich viel schwerer, beispielsweise der Handlung in eine Fernsehshow zu folgen
§  Vergesslichkeit
§  Reizbarkeit und Nervosität
§  Stimmen hören und Scheinbilder sehen (akustische und optische Täuschungen)
§  Angst vor Menschen, Plätzen oder Dingen, die Ihnen früher durchaus vertraut waren
§  Die Einbildung, dass andere Menschen über einen reden oder sich lustig machen
§  Traurige Verstimmtheit, allgemeine Erschöpfung, Desinteresse
Wenn Sie solche Frühzeichen bei sich bemerken, dann informieren Sie umgehend Ihren behandelnden Arzt. Er kann Ihnen helfen, einen drohenden Rückfall zu vermeiden. Versuchen Sie nicht, alleine die Dosis Ihres Medikamentes zu verändern. Dies sollten Sie immer zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden.

Wann sollen Sie sich an Ihren Arzt wenden?
Wenn man ein Problem nicht ernst nimmt, wartet man oft ab, was geschieht. Aber manche Probleme können sehr rasch ernste Folgen haben- zum Beispiel einen Rückfall. Nur wenn man frühzeitig etwas dagegen unternimmt- und zwar gemeinsam mit dem behandelnden Arzt-, bestehen gute Chancen, einen Rückfall zu verhindern.
Setzen Sie sich insbesondere dann mit Ihrem Arzt  in Verbindung, wenn
§  Ihre Symptome sich verschlimmern oder häufiger auftreten
§  Sie ein neues Symptom bemerken
§  Sie erstmals frühe Warnzeichen eines Rückfalls verspüren, insbesondere zwei schlaflose Nächte hintereinander
§  Sie Hilfe bei der Lösung eines Problem benötigen
§  Sie sich extrem niedergeschlagen fühlen oder sogar Selbstmordgedanken haben
§  Sie glauben, Sie könnten jemand anderen verletzten
§  Sie eine Frage zu Ihrer Krankheit oder zu Ihrer Therapie haben
§  Sie sich in einer Krise befinden- dann rufen Sie sofort Ihren Arzt an!

Wie finden Sie mit Hilfe der Therapie wieder in ein (fast) normales Leben zurück?
Sicherlich machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie Ihr Leben mit der Schizophrenie in Zukunft gestalten können. Werden Sie in der Lage sein, selbstständig zu leben? Können Sie Ihre Ausbildung fortsetzen oder wieder arbeiten?
Das sollten Sie unbedingt bedenken: Häufige Rückfalle können Ihre Krankheit verschlimmern. Unternehmen Sie deshalb alles, um eine Rückfall zu verhindern:
§  Nehmen Sie täglich Ihr Medikament ein
§  Suchen Sie Ihren Arzt in regelmäßigen Abständen auf
§  Achten Sie auf Ihr psychisches Gleichgewicht- am besten machen Sie sich Notizen. Wenn sich die Symptome verschlimmern, informieren Sie umgehend Ihren Arzt!
Wenn Sie Ihre Therapie konsequent fortsetzen, haben Sie gute Chancen, sich zunehmend besser zu fühlen. Zwar ist eine Heilung der Schizophrenie oder ähnlicher Erkrankungen im Moment noch nicht möglich. Deshalb dürfen Sie die medikamentöse Therapie- auch wenn es Ihnen gut geht- niemals ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt absetzen. Die Symptome der Krankheit lassen sich jedoch bei vielen Menschen erfolgreich medikamentös behandeln. Die regelmäßige Einnahme Ihres Medikamentes schafft daher am ehesten die Voraussetzung dafür, dass Sie sich bald wieder besser fühlen. Dies wird Ihnen auch dabei helfen, wieder mehr und mehr die Dinge zu tun, die Sie tun wollen und so zu einem normalen Leben zurückkehren.

Wer kann Ihnen- außer Ihrem Arzt- helfen?
Menschen mit einer Schizophrenie fühlen sich oft isoliert. Statt jedoch allein gegen die Krankheit anzukämpfen, ist es  in manchen Situationen leichter, die Hilfe anderer zu suchen. Freunde und die Familie können Sie in vielfältiger Weise unterstützen. Die einen können bei der Lösung spezieller Probleme helfen-die anderen helfen möglicherweise schon allein dadurch, dass sie da sind und zuhören. Überlegen Sie, wen Sie gerne in einer Notsituation anrufen möchten- und machen Sie sich eine Liste mit den Namen und Telefonnummern dieser Personen. Aktualisieren Sie diese Liste, wenn Sie neue Menschen kennen lernen, die Ihnen helfen könnten.
 Quelle: Ein Informationsservice von Lily Deutschland GmbH Niederlassung Bad Homburg, Saalburgstraße 153, 61350 Bad Homburg

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