Al-Qur`an

Sunday, June 10, 2012

Mumps


Mumps
Erreger:
Mumps-Virus
Übertragungsweg:
Durch Tröpcheninfektion oder direkten Kontakt (Küssen), selten durch speichelkontaminierte Gegenstände. Virusausscheidung auch in Urin und Muttermilch.
Inkubationszeit:
12 bis 25 Tage, im Mittel 16 bis 18 Tage. 30 bis 40% der Infektionen verlaufen ganz ohne Krankheitszeichen.
Krankheitsverlauf:
Große Variabilität im klinischen Krankheitsbild. Abgeschlagenheit, erhöhte Temperatur, Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen. Danach kommt es zum Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen (dicke Wangen und Schmerzen beim Kauen). Das Tückische an einer Mumpserkrankung sind die mögliche Folgen: bleibende Hörschäden, Eierstockentzündungen (selten), Mumpsmeningitis, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Hodenentzündung (bei 25 bis 30% der infizierten Jugendlichen und Erwachsenen; kann zur Zeugungsunfähigkeit führen) sowie häufig leicht, in Einzelfällen auch schwer verlaufende Gehirnentzündung und Hirnhautentzündung.
Immunität nach Erkrankung:
Meist lebenslang
Häufigkeit und Verbreitung:
Weltweites Vorkommen. In unserem Klima besteht ein gehäuftes Auftreten im Herbst, Winter und Frühjahr.
Grundimmunisierung:
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten zwei Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen, als Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln.
Nichtgeschützte Erwachsene erhalten, entsprechend den offiziellen Empfehlungen, eine Impfung
Auffrischimpfung:
Nicht notwendig
Die Krankenkasse zahlt:
Grundimmunisierung bzw. Komplettierung der Grundimmunisierung bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
Der Arbeitgeber zahlt:
Bei beruflicher Gefährdung.


Quelle: Broschure GlaxoSmithKline GmbH& Co.KG
            Theresienhöhe 11. 80339 München

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