Al-Qur`an

Sunday, June 10, 2012

Röteln


Röteln
Erreger:
Röteln-Virus
Übertragungsweg:
Tröpcheninfektion, direkter Kontakt mit dem Erkrankten und über Gegenstände
Inkubationszeit:
14 bis 21 Tage
Krankheitsverlauf:
Leichte Anzeichen einer Atemwegsentzündung. Danach tritt, oft nach auffälliger Gesichtsrötung, ein Hautausschlag auf, der ungefähr 2 bis 3 Tage andauert.
Gefahr in der Schwangerschaft:
Infiziert sich eine nicht gegen Röteln geschützte Schwangere bis zur 18.Schwangerschaftswoche, führt dies bei ca. 25% der Fälle zu einer Fehlgeburt, in ca. 50% zu schweren Missbildungen des Kindes (Augenschäden, Taubheit, Herzfehler, Muskelschwäche, neurologische Schäden sowie Wachstums- und Bewegungsstörungen).
Immunität nach Erkrankung:
Meist lebenslang, nur selten kommt es zu einer zweiten Infektion.
Häufigkeit und Verbreitung:
Weltweites Vorkommen. In Armutsregionen tritt die Krankheit vorwiegend im frühen Kindesalter auf, in Industriestaaten ohne ausreichende Durchimpfung dagegen zunehmend später. Trotz Impfempfehlung sind heute noch 5 bis 10% der gebärfähigen Frauen ungeschützt. Pro Jahr werden in Deutschland ca. 50 Kinder geboren, die aufgrund einer Rötelinfektion der Mutter während der Schwangerschaft, mittelschwerde bis schwere Schädingungen aufweisen.
Grundimmunisierung:
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten zwei Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen, als Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln.
Nichtgeschützte Erwachsene erhalten, entsprechend den offiziellen Empfehlungen, eine Impfung.
Auffrischimpfung:
Nicht notwendig
Die Krankenkasse zahlt:
Nachholung bzw. Komplettierung der Grundimmunisierung bis zum vollendeten 18.Lebensjahr und bei ungeschützten Frauen mit Kinderwunsch.
Der Arbeitgeber zahlt:
Bei beruflicher Gefährdung.


Quelle: Broschure GlaxoSmithKline GmbH& Co.KG
            Theresienhöhe 11. 80339 München


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